abschlussarbeiten & schreibprozesse

Das Studium ist eine sehr prägende Phase im Leben. Es zu beenden kann eine ganze Menge Fragen aufwerfen: Wie bereite ich mich am besten auf die Prüfungen vor oder wie kann ich den Prüfungsstress positiv nutzen? Wie finde ich nach dem Studium einen Beruf und einen Lebensentwurf, die mich glücklich machen? Der Beratungsprozess hilft dabei, eigene Antworten auf diese Fragen finden.

Ein Studium oder einen Text zu Ende zu bringen, kann eine große Herausforderung sein. Einige Herausforderungen sind eng geknüpft an die praktischen Arbeitsprozesse wie Lernen, Schreiben und Vortragen. Hier können pragmatische und handlungsbezogene Ansätze helfen, durch die Schreibblockaden gelöst oder Arbeitsprozesse strukturiert werden.

Die schwieriger zu fassenden Herausforderungen aber liegen im Bereich unsere Psyche. Sie beeinflusst häufig auf nicht leicht zu erkennende Weise unser Arbeitsverhalten. Oft ist uns nicht klar genug, wodurch wir uns selbst im Weg stehen und wo unsere (noch ungenutzten) Potentiale liegen. Eigentlich wissen wir dann nur zu gut, was wir tun müssen, aber irgendetwas hält uns davon ab. Hier helfen auch keine pragmatischen Ansätze mehr, weil wir schon viele erfolglos probiert haben. Mit Hilfe eines externen Blicks lassen sich die inneren und äußeren Hürden besser erkennen und bewältigen – und ein guter Abschluss kann leichter gelingen.

Bei der Textproduktion haben wir nicht nur ganz praktische Aufgaben zu erledigen, bei denen uns Schreibmethoden helfen können (siehe auch Schreibworkshop). Schreibprozesse, insbesondere bei Abschlussarbeiten, haben neben der pragmatischen immer auch eine tiefe emotionale Dimension. Was motiviert mich, zu schreiben? Was blockiert meinen Schreibfluss und was fördert ihn? Was zeige oder veröffentliche ich im Text von mir persönlich? Welche eigenen Anforderungen stelle ich an mich und meine Arbeit? Welchen (imaginierten) Erwartungen möchte ich gerecht werden? Welche ethischen und moralischen Implikationen hängen mit meiner Arbeit zusammen?

Ich verstehe Textarbeit immer auch als reflexiven Prozess, bei dem persönliche Empfindungen und Haltungen herausgefordert werden. Damit ist der Schreibprozess eine sehr gute Gelegenheit, sich selbst besser kennenzulernen. Gerne begleite ich Sie sowohl auf der pragmatischen als auch auf der emotionalen Ebene durch die Entwicklung Ihrer Texte.